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Das Aderhautmelanom

Das Aderhautmelanom ist mit einer Inzidenz von 0,6 bis 0,8 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner der häufigste, bösartige (maligne) Augentumor im Erwachsenenalter. In Deutschland liegt die Rate bei 500 bis 600 Neuerkrankungen pro Jahr. Das Erkrankungsmaximum liegt zwischen dem 60. und 70. Lebensjahr.

Das maligne Aderhautmelanom ist ein Tumor, der sich direkt im Auge entwickelt. Er entsteht vermutlich aus pigmentierten Zellen in der Aderhaut oder im Ziliarkörper deren unkontrolliertes tumoröses Wachstum letztendlich über eine Zerstörung der umgebenden Gewebsstrukturen (retinales Pigmentepithel und Netzhaut) oder durch eine Blutung oder Netzhautablösung zu einer Verschlechterung des Sehens führt.

Der Tumor kann sowohl in die Lederhaut und das Irisgewebe einwachsen, gelegentlich sogar bei weit fortgeschrittenem Tumorwachstum die Lederhaut durchbrechen, aus dem Auge heraus wachsen und das Weichteilgewebe der Augenhöhle befallen. Des Weiteren besteht die Gefahr der (hämatogenen) Metastasierung über den Blutkreislauf. Als primäre Zielorgane sind insbesondere Leber, Lunge und Knochen zu nennen.

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